
What the Digital Markets Act is doing to Google's search - insights, examples & consequences. Read now and understand what's really changing in the SERPs!
Digital Markets Act (DMA) verändert die Spielregeln in den Google-SERPs: Mehr Wettbewerb in Modulen, sichtbarere Drittanbieter-Boxen, neue Labels – und damit andere Klickpfade. Wenn du SEO, E-Commerce oder Lead-Gen verantwortest, heißt das: Rankings allein reichen nicht mehr. Du musst verstehen, in welchen SERP-Modulen du auftauchst, wie deine Daten (Feeds/Schema) bewertet werden und wie du Erfolg in einer UI misst, die sich spürbar „über den organischen Links“ abspielt.
Ideal für: SEO-Teams, E-Commerce, Local/Travel, Marketing-Leads · Ziel: DMA-ready SERP-Fläche sichern.
Viele Teams merken die DMA-Effekte zuerst indirekt: CTR schwankt, obwohl Positionen stabil wirken. Oder: Impressionen steigen, aber Klicks verteilen sich anders – weil Vergleichs- und Drittanbieter-Kacheln oberhalb des Folds mehr Aufmerksamkeit ziehen. In der Praxis verschiebt sich die Optimierungslogik von „Position 1“ zu „Feature-Präsenz + Datenqualität + UX nach dem Klick“.
Dieser Leitfaden liefert dir konkrete Beispiele, Muster und eine Umsetzungs-Checkliste inkl. Tracking-Plan. Ziel ist, dass du nach dem Lesen drei Dinge klar kannst: (1) SERP-Änderungen sauber einordnen, (2) Daten-/Schema- und Feed-Basics so aufstellen, dass du modul-fähig wirst, (3) Reporting auf DMA/Feature-Realität umbauen – ohne Aktionismus.
„Wer Datenqualität & Struktur priorisiert, erscheint häufiger in Modulen – unabhängig von der klassischen Position.“ – YellowFrog-Praxisbeobachtung aus SERP-Messungen
Weiterführend: SEO-Trends 2025 · SERP-Update Navigator · AI-Overviews: Auswirkungen
Der DMA ist ein EU-Regelwerk, das die Marktmacht großer Plattformen („Gatekeeper“) begrenzen soll. Ziel: fairere Wettbewerbsbedingungen, weniger Selbstbevorzugung, mehr Wahlfreiheit für Nutzer:innen und bessere Chancen für Drittanbieter.
Für Google-SERPs ist das relevant, weil Google in vielen Vertikalen historisch eigene Module stark prominent platziert hat (z. B. Shopping/Local/Travel). Der DMA erhöht den regulatorischen Druck, Drittanbieter sichtbarer einzubinden, Kennzeichnungen zu verbessern und Auswahlmöglichkeiten zu stärken.
Rankingposition ist weiter wichtig, aber DMA verschiebt den Fokus. In vielen SERPs entscheidet nicht nur „Wer ist #1?“, sondern „Wer erscheint im relevanten Modul – und wo liegt dieses Modul im Fold?“.
| Alte KPI | Neue KPI (DMA/AI-Realität) |
|---|---|
| Durchschnittsposition | Feature-Impressions (Vergleichsbox, Drittanbieter-Box, Local Pack, Shopping-Cluster) |
| CTR gesamt | CTR pro Modul + Scroll-/Engagement nach dem Klick (Post-Click KPIs) |
| Traffic Volumen | Qualifizierte Klicks + Brand-Lift (Direct/Newsletter/CRM-Signale) |
Das ist ein mentaler Shift: Du optimierst nicht nur „für Google-Ranking“, sondern für „Google-Interface“. Das Interface ist inzwischen ein Mix aus organischen Links, Features, vertikalen Modulen, Daten-Integrationen (Feeds) und manchmal auch KI-Antworten. DMA verstärkt diese Modularität, weil Drittanbieter-Präsenz in bestimmten Bereichen zunimmt.
„Wo gewinnt die Aufmerksamkeit in dieser SERP?“
Above-the-fold-Modul? Vergleichsbox? Local Pack? Shopping-Cluster? – Erst wenn du das beantwortest, kannst du richtig priorisieren: Datenqualität, Feed-Setups, Schema, Content-Module und Landingpage-UX.
Zusätzliche Module listen mehrere Plattformen parallel (z. B. Vergleichsseiten, Marktplätze, OTAs). Für dich bedeutet das: Du kannst auch dann Sichtbarkeit gewinnen, wenn du nicht „klassisch“ ganz oben rankst – aber nur, wenn deine Daten (Produkte/Preise/Verfügbarkeit/Standorte) konsistent und valide sind.
Einzelne OneBoxes oder stark dominierende Module werden in manchen Journeys sichtbarer gekennzeichnet oder in Tests angepasst. Praktisch zählt trotzdem: Die erste sichtbare Kachel gewinnt Aufmerksamkeit – daher brauchst du eine Strategie für „Modul-Fähigkeit“.
Labels und Auswahlmodule erhöhen formale Transparenz. Gleichzeitig steigt Komplexität: Nutzer:innen müssen auswählen – und das sorgt für neue Klickpfade. Für SEO heißt das: Mehr Nutzer gehen über Zwischenstationen (Vergleich/Plattform) statt direkt zur Brand-Website.
DMA-Änderungen wirken je nach Vertikal unterschiedlich. Der Hebel ist fast immer derselbe: du musst als „kachel-fähige Einheit“ erscheinen – mit konsistenten Entitäten, Datenfeldern und Landingpages, die den Klick sauber konvertieren.
gtin/brand/offers; Merchant-Center-Feed prüfenIn SERPs mit Vergleichs-/Drittanbieter-Boxen sehen wir häufig: Impressions bleiben stabil oder steigen, während CTR zur Brand-Website sinkt, weil Nutzer zuerst in ein Vergleichsmodul klicken. Wer hier gewinnt, optimiert nicht „nur“ Rankings – sondern Einbindung + Datenqualität + Landingpage-Konversion.
„DMA macht SERPs modularer. Wer Module versteht (und bedient), gewinnt Fläche – auch ohne perfekte Position.“
DMA begünstigt nicht automatisch deine Website – er öffnet eher die SERP-Fläche für mehr Anbieter. Deshalb ist „Datenhygiene“ ein echter Wettbewerbsvorteil: Wer konsistente, valide und aktuelle Daten liefert, wird häufiger eingebunden.
name, description, image, brand, sku, gtin, offers (Preis, Verfügbarkeit, url)openingHours, geo, sameAssameAs), contactPoint (Support/Sales)| Baustein | Minimum, das zuverlässig funktionieren muss |
|---|---|
| Produktdaten | GTIN/Brand/Preis/Verfügbarkeit konsistent, Varianten sauber, Bilder hochwertig, URLs stabil |
| Standortdaten | NAP identisch (Website/GBP/Verzeichnisse), Öffnungszeiten aktuell, Leistungen klar, Kontakt schnell |
| Review-Signale | Echte Bewertungen, moderiert, konsistent; keine „Schema-Spielchen“ → Risiko für manuelle Maßnahmen |
| Organisation | Klare Identität (Logo, sameAs, ContactPoint), Autoren-/Team-Signale (E-E-A-T) sichtbar |
Wenn SERPs modularer werden, brauchst du ein Reporting, das die UI abbildet. Sonst interpretierst du CTR-Veränderungen falsch. Der wichtigste Schritt ist, Feature-Präsenz (welches Modul?) und Fold-Position (above/below) sauber zu dokumentieren.
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Feature | DMA_Vergleichsbox | Drittanbieter_Box | Local_Pack | Shopping_Cluster |
| Position im Fold | Above | Mid | Below |
| Tool-Quelle | Manuell | Sistrix SERP-Feature | Semrush |
| Kommentar | Layout-Test aktiv? Feed geändert? Policy-Warnung? |
DMA öffnet SERPs, aber erhöht auch Wettbewerb. Damit du nicht alles gleichzeitig machst, hilft eine Priorisierung nach „Impact × Machbarkeit“.
Du bist DMA-ready, wenn (1) deine Daten/Feeds/Schemata stabil & valide sind, (2) dein Reporting Feature-Realität abbildet, (3) du pro Segment eine klare Modul-Strategie hast (Shopping/Local/Comparison) – inkl. Ownership.
Ist Google Shopping „abgeschaltet“?
Nein. Eigene Module bleiben – aber DMA fördert sichtbareren Wettbewerb, mehr Drittanbieter-Integration und teils klarere Kennzeichnungen.
Wie komme ich in Vergleichs-/Drittanbieter-Boxen?
Über valide Feeds, konsistente Produktdaten (Preis/Verfügbarkeit/IDs), passende Schema-Daten, Policy-Compliance und stabile Landingpages. Ohne Datenhygiene wirst du selten dauerhaft eingebunden.
Warum schwankt meine CTR plötzlich, obwohl die Position stabil ist?
Weil neue Module Aufmerksamkeit abziehen (above-the-fold) oder die Klickpfade verschieben (erst Vergleichsportal, dann Brand). Tracke Feature-Impressions + Fold-Position und dokumentiere SERP-Layoutänderungen.
Reicht klassisches SEO noch aus?
Nicht alleine. Du brauchst zusätzlich Data-Distribution (Feeds), Schema-Pflege, Policy-Prozesse und Feature-Reporting. Ranking bleibt Basis – aber die Oberfläche entscheidet über Klicks.
Welche Daten sind für E-Commerce am wichtigsten?
Stabile Produkt-IDs, GTIN/Brand, konsistente Preise/Bestände, saubere Bilder, klare Versand-/Retoureninfos. Das ist die Grundlage, um in datengetriebenen Modulen zuverlässig aufzutauchen.
Welche Rolle spielt E-E-A-T beim DMA?
DMA ist Regulierung, E-E-A-T ist Qualitäts-/Trust-Logik. In modularen SERPs zählen Trust-Signale stärker: Organisation/Autor:innen sichtbar, konsistente Entitäten (sameAs), klare Verantwortlichkeit und transparente Informationen.
Muss ich jetzt überall auf Plattformen/Portalen vertreten sein?
Nicht pauschal. Aber du solltest verstehen, welche Drittanbieter in deinen SERPs dominieren. In manchen Branchen ist Plattform-Präsenz ein Reichweitenhebel – in anderen ist die Brand-Landingpage mit starken Daten/Schema der bessere Fokus.
Kann DMA auch positive SEO-Effekte bringen?
Ja, wenn du Datenqualität und Struktur gut im Griff hast. In modularen SERPs kann Einbindung in Vergleichs-/Drittanbieter-Module zusätzliche Sichtbarkeit bringen, selbst wenn du organisch nicht immer ganz oben rankst.
Wie oft sollte ich SERPs monitoren?
Mindestens wöchentlich für ein Set wichtiger Keywords/Cluster (z. B. 30 pro Segment). Bei stark umkämpften Vertikalen oder häufigen Feed-Änderungen eher 2× pro Woche.
Wenn du nur einen Schritt heute machst: Definiere ein Query-Set pro Segment, dokumentiere SERP-Module (Screens + Tagging) und gleiche das mit CTR/Impressions ab. Du bekommst in wenigen Wochen ein klares Bild, wo DMA deine Klickpfade verändert – und wo Daten-/Schema-Fixes direkt Sichtbarkeit in Modulen freischalten.
Wir strukturieren Feeds und Inhalte, stärken E-E-A-T und monitoren Feature-Einbindungen – für messbare Sichtbarkeit in der neuen Google-Suche.
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